Nina neuNina und Hans-Werner Riehe Werner neu

Er lief uns 1992, verglichen mit anderen Eltern an der Gesamtschule, recht früh über den Weg: der ELSCH-Vater Holger Hardt.

Selbst gerade mit einer Stelle an der Gesamtschule Troisdorf versehen, durfte er als Mit-Tutor die Klasse 5d des Schuljahres 1992/1993 übernehmen. Und wir konnten ihn an dem Begrüßungsabend für die neuen Jahrgänge noch vor den Sommerferien erleben. Er stellte sich auf die Bühne der Aula, nahm eine Gitarre und nicht viel später hatte er ca. 150 aufgeregte SchülerInnen und deren Eltern mit Ingedingedinge Usewusewuse zu rhythmischen Bewegungen, Gesang und Händeklatschen (wahrscheinlich "gut deutsch" auf die "Eins" ) verleitet. Das war nicht der Anfang des ELSCH-Chores, aber wohl doch eine Vorstufe davon. Dem ELSCH-Chor kamen wir bald näher: ab dem 30. August 1992, als der Schulbetrieb der Fünftklässler einschließlich unseres Sohnes Florian losging.

Auf dem ersten Elternabend ließ Holger dann die Katze - nein: den ELSCH - aus dem Sack. Er suchte Mitwirkende für einen Eltern-Lehrer-Schüler-Chor. Wir sagten noch am selben Abend zu. Werner mit ein bisschen Sorge, obwohl Holger seinen Mangel an Notenkenntnissen mit dem Hinweis auf "Learning by Doing" abtat. Nina hatte dagegen schon beim offenen Adventssingen der Grundschule Oberlar erste Chorerfahrungen gesammelt und war guten Mutes. Am folgenden Mittwoch dann das erste Zusammentreffen von zwei Handvoll Ur-ELSCHen, die gut hinter dem Flügel in der Aula Platz hatten. Zusammen mit weiteren drei Bass-Stimmen wurde das Learning by Doing selbst für Werner so einfach wie Ingedingedinge Usewusewuse und auch ohne Tenorstimme gelang es vier Bässen, sechs Sopranistinnen und sieben Altistinnen den ELSCH-Chor gefällig klingen zu lassen.